Newsletter #10: 500 Milliarden Sondervermögen
Willkommen zur zehnten Ausgabe unseres Newsletters, liebe Leserinnen und Leser!
Wir starten wie gewohnt gleich rein in die MACRO Themen dieser Woche mit der…
Headline der Woche
500 Milliarden Sondervermögen für deutsche Infrastruktur und Verteidigung.
Finanziert wird das Sondervermögen mit einem Kredit, wodurch es zu einem unfassbaren Anstieg des Staatsverschuldens kommen wird. Experten schätzen, dass die Schuldenquote auf bis zu 90% des BIP ansteigen wird. Solange aber notwendige Reformen zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit und Wirtschaftswachstum umgesetzt werden, steht die Deutsche Kreditwürdigkeit (AAA-Rating) nicht auf wackelnden Brettern.
Das Ziel ist es, Deutschland wieder Wettbewerbsfähig zu machen, indem große Summen davon, in die Infrastruktur investiert werden. Dazu gehören bspw. Investitionen in Verkehrswege, digitale Netze und weitere kritische Bereiche, welche für den Wettbewerb essentiell sind.
Ein anderer großer Teil des Geldes wird in die Verteidigung investiert. Dadurch will sich Deutschland bzw. Europa unter anderem von der USA abgrenzen, um auf eigenen Beinen zu stehen.
Ökonomen prognostizieren, dass die Deutsche Wirtschaft dadurch erheblich angekurbelt werden könnte. Vor allem Branchen wie der Bau- und Verteidigungssektor werden hier eine große Rolle spielen. Dazu gehören Unternehmen wie: Heidelberg Materilas, Bilfinger sowie Hochtief im Bausektor und Rheinmetall, Hensholdt, Thyssenkrupp und Renk im Verteidigungsbereich.
Saisonalität
Wie im letzten Newsletter bereits erläutert, ist es zu einer Korrektur gekommen. Zeitlich gesehen, könnte es kurzfristig zu einem Rebound kommen, wobei typischerweise erst gegen Mitte/Ende März die Erholung eintritt. Auf mögliche Katalysatoren gehen wir später noch drauf ein!
Wie genau es hier weitergeht und wie sich die Daten entwickeln, bekommt ihr immer über diesen Newsletter mit.

COT-DATEN
Im Vergleich zu den letzten Wochen, haben sich die Commercials weiter stark abgesichert. Dies tun sie um Verluste bei einem Anstehenden Kursverlust klein zu halten. Historisch gesehen sind solche Momente, in denen Commercials stark gehedged sind, mögliche Tiefs einer Korrektur. Um das eindeutig sagen zu können, müssen Technische Aspekte berücksichtigt werden, welche wir hier nicht zur Verfügung stellen können.

VIX
Der VIX ist quasi zum Beginn der letzten Handelswoche gestiegen und relativ konstant geblieben. Bei weiteren Anstiegen vom VIX, werden auch die Amerikanischen Indizes (SPX und NDQ) weiter korrigieren. Ob und wie dieser Index weiter steigt, kommunizieren wir Börsentäglich in der Community

Dealergamma
Das Dealergamma bleibt weiterhin im weniger stabilisierenden Bereich. Sprich, Bewegungen im Markt werden nicht verlangsamt, sondern verstärkt. Dadurch kommt es zu sehr volatilen Märkten, welche sich auf kleineren Zeiteinheiten nur schwer handeln lassen.

Dienstag
-JPY: BIP Q4
-USD: Jolts (Januar)
Mittwoch
-USD: Verbraucherpreisindex
-Rohöllagerbestände
-CAD: Zinsenentscheidung der BoC
Donnerstag
-USD: Erzeugerpreisindex
-USD: Erstanträge Arbeitslosenhilfe
Freitag
-GBP: BIP
-EUR: Deutscher Verbraucherpreisindex
Wie vielleicht aufgefallen ist: diese Woche ein etwas verkürzter Newsletter aufgrund von Krankheit in der Redaktion. Wie immer vielen Dank fürs Lesen und eine erfolgreiche Handelswoche wünscht euch,
Eure Grey Capital Redaktion
